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Kreis Borken · Nordrhein-Westfalen

Immobilienwert in Bocholt ermitteln

Unter den 7 ausgewerteten Gemeinden im Kreis Borken hat Bocholt den höchsten Bodenrichtwert: 260 €/m² gegenüber einem Kreismedian von 165 €/m². Das schlägt bei jeder Bewertung durch, weil der Grundstücksanteil direkt daran hängt.

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Median der Zonen
260 €/m²
Zonen
3
Quelle
BORIS.NRW
Stand
2026
Amtliche Daten

Bodenrichtwerte in Bocholt nach Postleitzahl

Die Gutachterausschüsse weisen Bodenrichtwerte kleinräumig aus, nicht pro Stadt. Für Bocholt sind 3 Zonen festgesetzt. Der Unterschied zwischen der teuersten und der günstigsten beträgt 30 €/m² — bei einem 500-m²-Grundstück sind das 15.000 € allein aus der Lage.

PostleitzahlBodenrichtwertBodenwert 500 m²
46397280 €/m²140.000 €
46399260 €/m²130.000 €
46395250 €/m²125.000 €

Bodenwert = Bodenrichtwert × Fläche. Reine Multiplikation des amtlichen Werts, ohne Gebäude und ohne Zu- oder Abschläge für Zuschnitt, Erschließung oder Hanglage.

Zum Rechnen

Was ein Grundstück in Bocholt wert ist

Gerechnet mit dem Median der 3 Zonen (260 €/m²). Liegt Ihr Grundstück in der teuersten Zone, kommen bei 500 m² rund 10.000 € hinzu; in der günstigsten entsprechend weniger.

300
78.000 €
500
130.000 €
700
182.000 €
1000
260.000 €

Reiner Bodenwert ohne Gebäude. Zuschnitt, Erschließungszustand, Hanglage und Baulasten können erheblich abweichen — der Bodenrichtwert beschreibt das unbebaute Regelgrundstück der Zone, nicht Ihres.

Einordnung

Wie Bocholt im Vergleich dasteht

Im Kreis Borken liegt Bocholt an erster Stelle: 260 €/m² gegenüber einem Median von 165 €/m² über 7 ausgewertete Gemeinden. Am anderen Ende steht Isselburg mit 125 €/m² — das 2,1-fache liegt zwischen der teuersten und der günstigsten Gemeinde desselben Kreises.

Landesweit betrachtet liegt Bocholt mit 260 €/m² 17 % über dem Median der Gemeinden mit amtlichem Bodenrichtwert in Nordrhein-Westfalen (223 €/m²) — Rang 73 von 196. Das Preisniveau ist damit durchschnittlich.

Verglichen wird ausschließlich innerhalb derselben Datenquelle. Ein amtlicher, postleitzahlengenauer Wert und ein Kreisdurchschnitt aus Baulandverkäufen messen Unterschiedliches — sie gegeneinanderzustellen ergäbe eine Rangfolge, die nichts aussagt.

Methode

Worauf diese Zahlen beruhen

Grundlage ist der amtliche Bodenrichtwert aus BORIS.NRW, Stand 2026. Bodenrichtwerte werden von den Gutachterausschüssen der Gemeinden aus tatsächlichen Kaufverträgen abgeleitet und alle zwei Jahre neu festgesetzt — es sind keine Angebotspreise, sondern beurkundete Abschlüsse. Für Bocholt sind 3 Zonen getrennt ausgewiesen, jede an eine Postleitzahl gebunden. Das ist die belastbarste Lagegrundlage, die für eine Online-Bewertung verfügbar ist.

Der Bodenrichtwert deckt die Lage ab — bei Grundstücken ist das der ganze Wert, bei bebauten Objekten der stabilste Teil davon. Für das Gebäude rechnet der Rechner mit Wohnfläche, Baujahr und Zustand. Das Ergebnis ist eine Spanne, kein Punktwert: Ausstattung, Grundriss und Zustand im Detail sieht man erst vor Ort.

Geltungsbereich

Welches Gebiet abgedeckt ist

Die Bewertung deckt die Postleitzahlen 46395, 46397, 46399 ab. Verwaltungsrechtlich gehört Bocholt zum Kreis Borken.

Im Kreis Borken liegen außerdem Ahaus, Borken, Gescher, Glockenstadt, Gronau (Westf.), Heek, Heiden, Isselburg, Legden sowie 8 weitere Gemeinden. Für diese Orte gilt dieselbe Datengrundlage — die Bodenrichtwerte unterscheiden sich innerhalb des Kreises aber teils erheblich, weshalb ein Kreisdurchschnitt für ein einzelnes Objekt wenig taugt.

Umgebung

Bodenrichtwerte im Kreis Borken

OrtBodenrichtwert
Ahaus165 €/m²
Borken220 €/m²
Gescher150 €/m²
Gronau (Westfalen)235 €/m²
Isselburg125 €/m²
Vreden160 €/m²
Häufige Fragen

Fragen zur Bewertung in Bocholt

Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Bocholt?

Bocholt hat 3 amtlich ausgewiesene Bodenrichtwertzonen zwischen 250 €/m² und 280 €/m² (BORIS.NRW, Stand 2026). Maßgeblich ist die Zone Ihrer Postleitzahl. Der Median über alle Zonen liegt bei 260 €/m².

Was ist ein Grundstück in Bocholt wert?

Bei 260 €/m² ergibt sich für 500 m² ein Bodenwert von etwa 130.000 €, für 1.000 m² etwa 260.000 €. Das ist der reine Grundstücksanteil ohne Gebäude — bei bebauten Grundstücken kommt der Wert des Gebäudes hinzu, bei ungewöhnlichem Zuschnitt oder Hanglage sind Abschläge üblich.

Ist Bocholt teurer als das Umland?

Im Kreis Borken liegt Bocholt auf Rang 1 von 7 ausgewerteten Gemeinden. Der Kreismedian beträgt 165 €/m², Bocholt liegt bei 260 €/m².

Was kostet eine Immobilienbewertung in Bocholt?

Die Online-Wertermittlung auf dieser Seite ist kostenlos und unverbindlich. Sie liefert einen Orientierungswert aus Bodenrichtwert, Wohnfläche, Baujahr und Zustand. Ein Verkehrswertgutachten eines öffentlich bestellten Sachverständigen — das vor Gericht und beim Finanzamt Bestand hat — kostet dagegen üblicherweise vierstellig.

Welche Angaben brauche ich für die Bewertung in Bocholt?

Postleitzahl, Immobilientyp, Wohnfläche, Baujahr und Zustand genügen für die erste Einschätzung. Grundstücksfläche, Energieeffizienzklasse und Heizungsart sind optional und verengen die ermittelte Spanne.

Für welche Postleitzahlen in Bocholt gilt die Bewertung?

Die Bewertung deckt die Postleitzahlen 46395, 46397, 46399 ab.

Ihre Immobilie in Bocholt bewerten

Die Bewertung nutzt die Bodenrichtwertzone Ihrer Postleitzahl und dauert etwa zwei Minuten. Sie erhalten eine Spanne mit Mittelwert und sehen, auf welcher Datenqualität sie beruht.

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